Beratung und Unterstützung - Gute Beispiele

Heimwerkerdienst der Stadt Oldenburg

Der Senioren- und Pflegestützpunkt in der Stadt Oldenburg hat neben dem Angebot an ehrenamtlicher Wohnberatung auch einen ehrenamtlichen Handwerkerservice aufgebaut. Dieser richtet sich an Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer körperlichen Beeinträchtigung in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr eigenständig kleinere Reparaturen und Handgriffe ausführen können. mehr

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bieten ein begrenztes Angebot, zum Beispiel

  • Unterstützung beim Auswechseln von Glühbirnen,
  • beim Anbringen von Bildern oder Rauchmeldern,
  • beim Ölen von Türen,
  • beim Bedienen oder Einstellen von Telefon- oder TV-Geräten sowie Computern und
  • bei kleineren Reparaturen im Garten.

Es geht um kleine Tätigkeiten, maximal zwei Stunden Einsatz inklusive Fahrtzeit und Materialanschaffung. Dafür bekommen die Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung von 5,- Euro pro Anfahrt. Das Angebot des ehrenamtlichen Heimwerkerdienstes ersetzt keinen professionellen Handwerksbetrieb, sondern bietet niedrigschwellige Hilfe und ist mit der Handwerkskammer Oldenburg abgestimmt. Ausgeschlossene Tätigkeiten alle Arbeiten an festinstallierten Gas-, Wasser und Elektroanlagen, keine Montagearbeiten (z. B. im Badezimmer Haltegriffe anbohren)
keine in kürzeren Abständen wiederkehrenden Arbeiten, wie Rasen mähen, Büsche beschneiden usw.

Es werden nur Tätigkeiten angeboten, die gemäß § 1 Abs. 2 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung aus Gefälligkeit und allenfalls gegen ein geringes Entgeld (5 Euro) erbracht werden, ausgeführt. Das Angebot ist mit der Handwerkskammer Oldenburg abgestimmt. Weitere Informationen Link

Weitere Heim- und Handwerkerdienste

  • Ehrenamtlicher Handwerkerdienst in Osnabrück Link
  • Handwerkerdienst Senioren für Senioren in Hannover Link
  • AntiRost in Aurich Link

Machmits-Infomobil – das mobile Beratungsangebot im Landkreis Hildesheim

Der Landkreis Hildesheim bietet mit dem Machmits-Infomobil den Bürgerinnen und Bürgern in den Städten und Gemeinden des Landkreises einen wohnortnahen und kostenlosen Beratungsservice an. Hierzu wurde ein Fahrzeug mit vier Beratungsplätzen und Tisch, Markise, Stehtisch, Banner und mit einem Materialbord mit allen verfügbaren Flyern, Infobroschüren, Beratungsbogen, Werbematerial ausgestattet. Die Beratung findet in und vor dem Infomobil statt. mehr

Alle Städte und Gemeinden des Landkreises werden mindestens zweimal jährlich angefahren und sind bei der Planung und zugehörigen Öffentlichkeitsarbeit einbezogen.
Die jährlichen Projektkosten betragen ca. 6.000 € (ohne Personal) für Leasingraten, Umbaukosten, Versicherung, Steuern, Benzinkosten und Wartung. Das Projekt wird jährlich mit 3.000 € gesponsert durch die Sparkasse Hildesheim, die Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim, den Betreuungsverein Hildesheim e.V. und die Firma Dost Automobile.
Das Beratungsangebot ist vielfältig, kostenlos und neutral. Neben der Wohnberatung wird über Pflege, Alter, häusliche Unterstützungsmöglichkeiten, rechtliche Betreuung einschließlich Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen beraten. Aber auch die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements z.B.: “Wer kann mich unterstützen? Wo könnte ich helfen?“, die DUO-Seniorenbegleitung und Informationen zum Aufbau von Nachbarschaftshilfen sind gefragt. Weitere Informationen Link

Mobile Wohnberatung der Freie Altenarbeit Göttingen Link

 

Rechtsanspruch auf Wohnungsanpassung

Überblick: (Mietrecht und Wohnungseigentümergemeinschaften) pdf

Urteil vom 13.1.2017: Kein genereller Anspruch auf Barrierefreiheit in einer WEG
Der BGH hat entschieden, dass ein einzelner Wohnungseigentümer in dem gemeinschaftlichen Treppenhaus grundsätzlich nur dann einen Personenaufzug auf eigene Kosten einbauen darf, wenn alle übrigen Wohnungseigentümer ihre Zustimmung hierzu erteilen. Urteil vom 13.01.2017 - V ZR 96/16
Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes Link , Hintergründe pdf 

Gesetzentwurf Zukunftsfähiges Wohneigentumsrecht
Mit dem Gesetzentwurf 19/401 soll das Wohnungseigentumsgesetz künftigen Anforderungen besser gerecht werden. § 22 WEG soll dahingehend geändert werden, dass eine Zustimmung für bauliche Veränderungen
- die bislang für eine behindertengerechte Nutzung des Sonder- oder Gemeinschaftseigentums erforderlich ist
-  oder die für die Installation einer Ladeeinrichtung für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug iSv. § 2 des Elektromobilitätsgesetzes erforderlich ist pdf

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